Selber Himbeeren und Johannisbeeren im Herbst vermehren

Wer im nächsten Jahr Johannisbeeren und auch Erdbeeren in Hülle und Fülle ernten möchte sorgt schon jetzt im Herbst vor. Beide sind durch ein paar schnelle Handgriffe einfach zu vermehren.

pixabay/walkersalmanac

Johannisbeeren durch Stecklinge vermehren

Durch das Schneiden von Stecklingen gewinnen Sie neue Pflanzen, die genauso viele und schöne Beeren tragen wie die Mutterpflanze

Die beste Zeit für das Schneiden der Stecklinge

Der Spätherbst ist am besten geeignet, um Steckhölzer zu gewinnen.

Das tolle an einem Steckholz im Herbst ist, dass sie problemlos durch den Winter und gehen mit einem Wachstumsvorsprung in die nächste Saison starten.

Doch wie gelingt das:

Am besten mit kräftigen einjährigen Trieben, die man entblättert und in Stücke von einer Länge von 20 bis 30 cm und mit je 5 bis 6 Augen (Knospen) teilt. Beide Enden werden schräg angeschnitten und sollten knapp über bzw. unter einem Auge liegen.

Stecken Sie die Hölzer soweit in gelockerte und mit Sand vermischte Gartenerde, dass noch 2 bis 3 Augen über der Erde bleiben. Halten Sie die Kinderstube bis zum Winter gut feucht.

Im nächsten Herbst sind die Hölzer reich bewurzelt und ziehen an ihren endgültigen Platz um.

Quelle: Newsletter Kraut & Rüben

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Erdbeeren durch Ausläufer vermehren

Von Ihren ertragreichsten Pflanzen nehmen Sie je Ausläufer die beiden größeren Jungpflanzen ab.

Sie haben meist schon Wurzelansätze, so dass sie nach dem Pikieren in flache, mit Kultursubstrat gefüllte Obstkistchen oder Anzuchttöpfchen zügig weiterwachsen.

Sollten Sie Ihr Erdbeerbeet noch nicht räumen, können Sie nach der Ernte das Laub abschneiden. Dabei darf das Herz der Pflanzen aber nicht beschädigt werden.

Die Pflanzen treiben bald wieder gesunde Blätter aus. Eventuell vorhandene Pilzerkrankungen können mit dieser Methode zurückgedrängt werden.

Erdbeeren werden am Besten nach der Ernte gedüngt, denn sie bilden bis zum Herbst noch Laub,

Wurzeln und neue Blütenansätze. Je kräftiger sie jetzt wachsen können, desto reicher und früher fällt die süße Ernte im kommenden Jahr aus.

Quelle: Newsletter Kraut & Rüben

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