Tipps für den Schulgarten

Ein Garten im Wirkungsbereich von Bildungseinrichtungen und anderen Betreuungseinrichtungen bietet ein breites Spektrum an Möglichkeiten, diesen für die Bodenbewusstseinsbildung einzusetzen.

Wir unterstützen Sie gerne dabei so einen Lernort zu schaffen.

Die Zahl der Kinder und Erwachsenen, die wenig Bezug mehr haben, wie und wo Lebensmittel erzeugt werden, hat leider in den letzten Jahren und Jahrzehnten stark zugenommen. Damit einhergehend sinken leider auch der Bezug und die Wertschätzung zu unseren Lebensmitteln, zu deren Produktionsort und allgemein zum Boden. Der Boden ist eine der wichtigsten Ressourcen, die immer knapper werden, dies ist auch in Oberösterreich deutlich spürbar.

Ein Garten im Wirkungsbereich von Bildungseinrichtungen und anderen Betreuungseinrichtungen bietet ein breites Spektrum an Möglichkeiten, diesen für die Bodenbewusstseinsbildung einzusetzen. Dieser kann in den gesamten Unterricht/Betreuungszeit einfließen, egal ob im Sach-, im Deutschunterricht und auch dazwischen bei der Jausenverpflegung, sowie in der Nachmittagsbetreuung kann dieser Platz finden. Er ist ein besonderer, praxisorientierter, nachhaltiger Lern- und vielfältiger Erfahrungsort. So ein Freiraum kann in unserer modernen Gesellschaft, in der die Menschen durch Digitalisierung und Globalisierung, Inklusion und Integration vor großen Herausforderungen gestellt sind, eine ganz neue Bedeutung erlangen oder Rolle spielen.

Die Vielfalt möglicher Projekthemen reicht von Biodiversität und Klimaschutz über Nahrungsmittel und deren nachhaltige Produktionsform bis hin zu Wasser- und Bodenverbrauch. Kindern und Jugendlichen kann so spielerisch wie auch  unterrichtsbezogen und praxisnahe die Bedeutung des Bodens und der Lebensmittelversorgung vermittelt werden. Studien belegen zudem, dass Kinder selbst gezogenes Gemüse lieber essen.

Ziele

Unser Ziel ist es, das Bewusstsein für Umwelt, Klima und Boden bereits bei Kindern und Jugendlichen zu stärken.

Mit dem Projekt werden speziell folgende Absichten verfolgt:

  • Umweltfreundliches Garteln in Bildungseinrichtungen einbinden und fördern
  • Gesunder Boden durch Bodenschutz im Garten (pestizidfrei, Kompost und natürlicher Dünger, Mulchen usw.) verstärkt vermitteln
  • Förderung einer naturnahen Gestaltung und der Artenvielfalt in den Gärten der Bildungseinrichtungen (heimische Pflanzen, Sortenwahl, naturnahe Gestaltung, ...)
  • Erfassung und Bekanntmachung der Aktivitäten im Bereich der Gärten von Bildungseinrichtungen in OÖ
  • Vernetzung und Austausch zwischen den verantwortlichen Personen
  • Längerfristige, interdisziplinäre Auseinandersetzung im Thema Bodenschutz in Bildungseinrichtungen
  • Bewusstseinsbildung auch bei Pädagoginnen und Schulerhalter
  • Projekte vor den Vorhang holen und wertschätzen
  • Durch das niederschwellige Thema Garten die Verbindung von Gesundheit, Klima- und Bodenschutz, sowie globale Zusammenhänge und Integration vermitteln

Zielgruppe

  • OÖ. Schulen
  • OÖ. Kindergärten
  • OÖ. Horte und weitere außerschulische Einrichtungen für Kinder und Jugendliche

Umsetzung

Um die oben angeführten Ziele zu erreichen, werden folgende Arbeitsschritte und Dienstleistungen vom Klimabündnis OÖ, in Abstimmung mit dem Land OÖ, Abt. Umweltschutz, durchgeführt:

  • Good-Practice-Beispiele aus OÖ veröffentlichen
  • Allgemeine Öffentlichkeitsarbeit
  • Weitergabe von praktischen Lösungsansätzen und Tipps
  • Beratung und Begleitung von Bildungseinrichtungen bei der Konzeption eines Gartens
  • Erstberatung zur Vermittlung von ExpertInnen, Exkursionspunkten, etc.
  • PH Seminar zum Thema mit ExpertInnen am 23. Oktober 2017

Ansprechpersonen

Rentate Schernhorst
Projektleiterin

renate.schernhorst@klimabuendnis.at

0732-772652-24 oder 0699/11 32 44 05

Franziska Radinger

franziska.radinger@klimabuendnis.at

0732-772652 oder +43 (0)660 / 23 34 769

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