Ab auf den Klimaacker: Jetzt wird gepflanzt!

Fünf Linzer Schulen starten mit einem Schulgartenprojekt

Sie pflanzen, säen, pflegen, ernten und verkosten Gemüse, Kräuter und Naschobst auf dem eigenen Acker. Innerhalb des Schulgartenprojekts „Klimaacker Linz“ bauen Kinder und Jugendliche bis zu 30 Gemüse- und Kräuterarten auf ihrem Schulacker an. Naschsträucher sowie ein mehrfach-veredelter Apfelbaum ergänzen das umfangreiche Pflanzenangebot.

Das Verkochen der Ernte erfolgt größtenteils in der Schule, Überschüsse können mit nach Hause genommen oder anderweitig, z.B. in Form von Gemüsekisten abgegeben werden. Themen wie Lebensmittelverschwendung („Was passiert mit der krummen Gurke?“), Bodenschutz und Kohlenstoffbindung durch Humusaufbau, Klimaaspekte unserer Ernährungsgewohnheit und viele mehr werden thematisiert. Besonderes Augenmerk wird auf die Möglichkeiten des Klimaschutzes durch regionalen Lebensmittelanbau nach ökologischen Kriterien gelegt. Den Kindern wird auch der Wert von Vegetation und Gehölzen (mehrfach-veredelter Apfelbaum) als Klimawandelanpassungsmaßnahme nähergebracht: sie erkennen den Wert von städtischem Grün im Vergleich zu versiegelten Flächen.

Zur nachhaltigen Wissensvermittlung finden zahlreiche Vor-Ort Termine in den Schulen durch Expert*innen statt, welche die genannten Themen gemeinsam mit den Kindern erarbeiten. Die Termine werden am schuleigenen Klimaacker durchgeführt, sodass die Kinder das Erlernte gleich praktisch anwenden können. Zusätzlich wird auch das pädagogische und unterstützende Schulpersonal geschult (Train-the-Trainer Modell), sodass nach 4 Jahren intensiver Begleitung durch das Projektteam sichergestellt ist, dass der Klimaacker als langfristiger Lernort (vergleichbar dem Turnsaal / Werkraum) in der Schule etabliert ist.

Das nachhaltige Bildungsprojekt startet in diesem Jahr an fünf Schulen in Linz. Umgesetzt wird es durch eine Arbeitsgemeinschaft bestehend aus der Gemüseackerdemie Österreich sowie dem Klimabündnis Oberösterreich. Das Projekt wird durch den Klimafonds der Stadt Linz gefördert.

Details zum Projekt entnehmen Sie bitte dem Infoblatt. Für weitere Informationen oder eine Vormerkung zur Projektteilnahme, kontaktieren Sie bitte Julia Schobesberger:

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