Gewächshaus aus PET Flaschen

Ein selbstgebautes "Grünhaus", Terra Preta und selbstgezogene Jungpflanzen in Eberstalzell

Terra Preta , die Wurzelluft der Amazonas-Indianer

Neue archäologische Studien belegen, dass der Amazonas Regenwald kein Urwald ist, sondern Jahrhunderte lang Kulturraum für Millionen von Indios -  mit großen Städten - war.

Diese Bevölkerung hinterließ Humusschichten von mehr als 2 Metern im ansonsten nährstoffarmen Regenwald.

Eine der Kerntechniken dabei war das Einbringen von Holzkohle .in den Boden. Holzkohle verrottet nicht und ist deshalb  leicht, weil sie Luft in einem System von Kammern mit riesiger innerer Oberfläche  speichert. Eine Fäulnis in unteren  Erdschichten wird so verhindert und eine Pflanze kann auch tiefer wurzeln.

Diesen Ansatz verfolgten die beiden  1.Klassen der NMS Eberstalzell und verbanden ihn mit einem selbstgebauten Gewächshaus, das aus verschraubten und verklebten PET Flaschen besteht zu einem einzigartigen Experiment.

Das Voranschreiten des Wachstums diverser Gemüsesorten verblüffte dann alle, weil die Tomaten doppelt so hoch waren und die Entwicklung der Früchte wesentlich schneller vor sich ging als bei vergleichbaren Pflanzen in anderen Gewächshäusern.

Mitte Juni mussten die Pflanzen ausgesiedelt werden, weil der Raum ausgeschöpft war und die Tomaten die Decke des "Zweiwegflaschenhauses" berührten.

Der Prozess ist auf youtube dokumentiert. Im  Kanal von "nms.eberstalzell", unter den Titeln "Zweiwegflaschenhaus", " Kindergrünhaus" "Terra Preta",  können Sie unter anderem auch unsere Kohlezertrümmerer und Architekten beobachten.

Ein TIPP : Rufen Sie den youtube-kanal "nms.eberstalzell" auf und klicken Sie dann nochmals auf "Kanal von nms.eberstalzell" so erhalten Sie eine Übersicht über sämtliche Videos. In unserer Email sind links zu den Videos zu finden, die Sie nur Doppelklicken brauchen.

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